Wie wirkt Shiatsu?

Die Wirkung von Shiatsu ist eng verbunden mit den individuellen Bedürfnissen der Person, die sich behandeln lässt. Für den einen ist es eine wohltuende entspannende "Auszeit", für den anderen kann es eine wesentliche Unterstützung bei persönlichen Entwicklungs- und Heilungsprozessen sein.
  • Shiatsu aktiviert die jedem Menschen eigenen Selbstheilungskräfte.
  • Shiatsu stärkt das emotionale Gleichgewicht, stärkt das vegetative Nervensystem und die Organfunktionen, unterstützt das Immun- und Hormonsystem
  • Shiatsu fördert körperliches und seelisches Gleichgewicht, Wohlbefinden, Lebensfreude und Vitalität. Beschwerden und Schmerzen können gelindert werden oder gar verschwinden.
  • Shiatsu vermittelt das Gefühl, tief berührt zu werden und löst damit innere Selbstfindungs- und Wandlungsprozesse aus.
  • Shiatsu führt zu Wohlgefühl, Sensibilisierung, Zentriertheit, Lebendigkeit, Gelassenheit und einem verfeinerten Körpergefühl.
  • Shiatsu dient der Erhaltung der Gesundheit, da Störungen im Fluss der Lebensenergie "Qi" früh entdeckt und behandelt werden, bevor Krankheiten und Leiden auftreten.
  • Regelmässiges Shiatsu ist zugleich eine wirksame Wahrnehmungsschulung. Eine gute Gesundheitsvorsorge.
  • Shiatsu dient als Unterstützung für andere Therapien

 

Stufen bis zur Entstehung einer Krankheit:

„In der Welt des Bewussten manifestieren sich die Dinge Schritt für Schritt und werden nach und nach greifbarer. Das geschieht zunächst auf der energetischen Ebene im Körper, später in den bewussten Emotionen und schliesslich in der ebenfalls bewussten Psyche des Individuums. Der Prozess setzt sich im physischen Körper fort und manifestiert sich zunächst in den Meridianen, dann in den Organen und schliesslich in den Gliedmassen.“


Chinesische Medizin

Der Fernöstlichen Philosophie zufolge ist alles Leben aus dem Chaos hervorgegangen, aus formlosem Urstoff, aus augenscheinlicher Unstrukturiertheit. Dieses Chaos hat sich unter Einwirkung einer strukturierenden Kraft organisiert, die als Dao bezeichnet wird. Das Dao wiederum strukturierte sich, indem es sich als Yin und Yang manifestierte. Diese beiden Kräfte sind in unserer Welt durch Himmel (Yang) und Erde (Yin) repräsentiert. Im Menschen, der zwischen diesen beiden Polen steht, begegnen sich die beiden energetischen Ausdrucksformen des Dao.
Die Wurzeln der Traditionellen Chinesischen Medizin sind das Dao der Daoistischen Naturphilosophen, die Doktrin von Yin und Yang, die Lebensenergie „Qi“ und das System der fünf Wandlungsphasen.
Das älteste Prinzip der chinesischen Philosophie ist das der Polarität: die Einteilung in Yin und Yang. Das gesamte Leben, das gesamte Universum, ist nach diesen zwei gegensätzlichen, sich aber ergänzenden Prinzipien ausgerichtet. Überall im Leben findet sich diese Polarität. Es gibt keinen Tag ohne Nacht, keine Kälte ohne Wärme. Das eine kann ohne das andere nicht sein. Die Lebenskraft Qi, die allem innewohnt und seine Yin-Yang-Balance ist für die physische und psychische Gesundheit verantwortlich.

 

 


© Marie-Solange Ngo Sing | Webdesign webstuebchen.ch