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		<title>Shiatsu Blog chez Marie-Solange</title>
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			<title>2012</title>
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			<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 22:57:57 +0000</pubDate>			<dc:creator>admin</dc:creator>
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						<description>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/Gemeinschaft.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/./.evocache/Gemeinschaft.jpg/fit-320x320.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Das erste Mal, als ich von der Prophezeiung der Maya h&amp;#246;rte, es war im Jahr 2009, w&amp;#228;hrend der mediale Beratung bei Frau Nadine Reuter in Z&amp;#252;rich. Diese Prophezeiung nahm ich damals zur Kenntnis, denn sie war nicht der Grund der Sitzung. Mittlerweile - vor allem je n&amp;#228;her&amp;#160;das Jahr 2012 r&amp;#252;ckt -,&amp;#160; kann man aus der wundermaschine, dem World Wide Web, von lehrreichen bis geistt&amp;#246;denden Berichte dar&amp;#252;ber Lesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Grund meiner Zeilen h&amp;#228;ngt mit meiner Beobachtungen zusammen, als Mensch und vor allem als Afrikanerin. Nicht dass ich eine Verehrerin der Vergangenheit bin, aber&amp;#160;ich muss&amp;#160;immer wieder feststellen, dass viele Werte, welche wir von unseren Ahnen, Grosseltern und Eltern bekommen durften, leider verloren sind. Die Erziehung, welche ich als Kind erhalten durfte war als erstes Gebot&amp;#160;die Liebe und Respekt an Gott (&amp;#160;nur einen Gott mit verschiedenen Namen, wie die Vielfalt von&amp;#160;Sprachen, Dialekten), und den Mitmenschen. &amp;#160;Die Bezeichnung von &quot;ma soeur, mon fr&amp;#232;re&quot;, hat eine sehr tiefe Bedeutung in sich, n&amp;#228;mlich die von der &lt;strong&gt;Gemeinschaft.&lt;/strong&gt; Einem Kind &quot;geh&amp;#246;rte&quot; nicht nur seinen Eltern, sondern der ganzen Welt (hier bin ich ein lebendiges Beispiel, denn nicht nur die Erziehung, auch die Vater- und Mutterliebe durfte ich auch von&amp;#160;nicht leiblichen Eltern erfahren. Und zwar die Vaterliebe durch den Ehemann meiner Tante,&amp;#160;die Mutterliebe durch&amp;#160;die&amp;#160;Grossmutter,&amp;#160;die Tante, die Mutter, die Wahlmutter, - die urspr&amp;#252;nglich aus Deutschland stammt -, und anderen M&amp;#252;ttern. Ich bezeichne mich als ein Kind mit zwei V&amp;#228;tern und vielen M&amp;#252;ttern und Geschwistern, deshalb als sehr gesegnet). Wiederum trugt dieses Kind Verantwortung gegen&amp;#252;ber seinen&amp;#160; Eltern und der ganzen Welt. Mit der Nennung &quot;Kind, Schwester, Bruder&quot; schlosst man automatisch die Person ans Herz und behandelte sie wie &quot;die Eigene&quot; und somit war das &quot;negative&quot; bereits beseitigt, denn niemand tut dem Eigenen etwas &quot;b&amp;#246;ses&quot; an. Um dies einfacher zu schildern: Man&amp;#160;wollte dem Kind, die Schwester, dem Bruder des &quot;Anderen&quot; nichts antun, was man sich f&amp;#252;r die &quot;Eigenen&quot; nicht gew&amp;#252;nscht h&amp;#228;tte. Kurz, man sah in den N&amp;#228;chsten einen Teil von sich selbst. Ich pers&amp;#246;nlich lebte noch sehr stark mit dieser Weltanschauen, welche ich mich bem&amp;#252;he zu kultivieren, ich sah sofort in anderen einen Teil von mir. Z. B. sagte ich mir: Dieser Herr&amp;#160;hat eine &amp;#228;hnliche Mimik&amp;#160;wie Onkel..., oder bevor ich einem Jungen ein b&amp;#246;ses Wort sage,&amp;#160;halte ich Inne und sage, hmm du bist so alt wie meinen Bruder,&amp;#160; du k&amp;#246;nntest meinen jungeren Br&amp;#252;der sein&amp;#160;und sage&amp;#160;bloss Ohh ces jeunes, und sch&amp;#252;ttle den Kopf. Und das Ganze dehnt sich in Freundes- und Bekanntenkreis aus. Die&amp;#160;Tatsache ist doch, dass jeder von uns die Tochter, der Bruder, das Kind, die Mutter, der Grossvater usw. von jemandem ist, und dass wir von irgendwoher kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider hat die &lt;strong&gt;Individualit&amp;#228;t&lt;/strong&gt; die Gemeinschaft so stark verdr&amp;#228;ngt, dass aus &lt;strong&gt;Wir&lt;/strong&gt; das &lt;strong&gt;Ich&lt;/strong&gt; nur noch herrscht. Die Individualit&amp;#228;t (die Rede hier ist weder vom Individuum noch von einer Gemeinschaft mit &amp;#228;hnlichen Interessen), welche meiner Meinung nach zum ungesunden Ego f&amp;#252;hrt, schliesst das &quot;ich, meins, und wiederum ICH und MEINS&quot; mit sich ein. Die Liebe, den Respekt zu einander sind durch Vorurteile, Angst usw ersetzt worden. Man l&amp;#228;chelt sich nicht mehr aus dem Herzen an und akzeptiert sich gegenseitigt, sondern das ICH will das andere ICH schon beim ersten&amp;#160;Anblick, nach&amp;#160;beliebigen&amp;#160;Vorstellungen (und Stimmungzustand) ummodellieren. Die Liebe, die Herzlichkeit, die R&amp;#252;cksichtnahme, die N&amp;#228;he,&amp;#160;das &lt;strong&gt;nat&amp;#252;rliche/grundlose&lt;/strong&gt; Interesse, die Aufmersamkeit,&amp;#160;den Respekt an einander sind durch tr&amp;#252;gerische Vorstellungen und Gef&amp;#252;hle der &amp;#220;berlegenheit, der Macht ausgetauscht worden. Der Mensch ist f&amp;#252;r seine Mitmenschen zum St&amp;#246;rfaktor geworden, welcher ausgemerzt werden muss. Doch die Realit&amp;#228;t ist, dass&amp;#160; jedes (&lt;strong&gt;Lebe)wesen&lt;/strong&gt; seinen Platz hier hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Paradoxerweise steigt die Sehnsucht, das Streben nach diesem grossen Wort, &lt;strong&gt;die bedingungslose Liebe &lt;/strong&gt;in Gott. Dabei &amp;#252;bersehen wir das Werkzeug&amp;#160; Gottes in jeder von uns, in der Natur, den Tieren,&amp;#160; in allen sicht- und unsichtbaren Wesen.&amp;#160; Meine ewige Frage lautet immer: Wie kann es sein, dass wir den Gott lieben k&amp;#246;nnen, welcher wir nicht&amp;#160;allt&amp;#228;glich als Materie sehen, wenn wir nicht in der Lage sind, das, was wir tagt&amp;#228;glich erleben d&amp;#252;rfen, als Gott zu lieben? Fact ist, wir stellen ihn Fragen und &amp;#252;berh&amp;#246;ren seine Antworten via&amp;#160;uns oder anderen K&amp;#228;nelen, weil wir vergessen haben, dass wir uns gegenseitig erg&amp;#228;nzen. Ich durfte vor einigen Wochen folgende Erfahrung machen: Auf dem Weg zur Praxis, dachte ich, ich w&amp;#252;rde alles Gold der Welt geben, damit meine Grossmutter mir wieder eine ihrer&amp;#160;alten Geschichten erz&amp;#228;hlen kann. Genaue diese Geschichten , welche sie ab und zu wiederholte und meine Gedanken abschweiften, bis etwas Neues dazukam... Ich lief bis zur Bushaltestelle. Pl&amp;#246;tzlich kam eine Dame, und als ich Platz f&amp;#252;r sie machen wollte, sagte sie mir, es seid nicht n&amp;#246;tig, sie m&amp;#246;chte lieber stehen bleiben.&amp;#160;Sie blickte dann &amp;#252;ber die Strasse und erstaunte, dass der Weihnachtsbaum bereits da war! Die liebe Frau erz&amp;#228;hlte mir ein bisschen &amp;#252;ber Ihre Kindheit als Landei (sie erkl&amp;#228;rte mir, dass dies eine Bennenung f&amp;#252;r Menschen sei, die auf dem Land leben und&amp;#160;die sei nicht abwertend), wie sie und ihre Geschwister sich &amp;#252;ber den Samiclaus und &lt;strong&gt;die ersten Clementinen&lt;/strong&gt; freuten, wie schwierig es heute geworden ist, einem Kind eine Freude zu machen, weil der Wunder an Weihnachten verloren gegangen ist (die Kinder bekommen vor Weihnachten fast alles was sie wollen), &amp;#252;ber den Kulturschock&amp;#160;als sie damals in die Stadt gezogen war usw. Die liebe Dame fasste mich fast immer an w&amp;#228;hrend sie sprach (eine Geste, welche mir sehr gut gefallen hatte, weil heute jede/r auf Distanz geht), mein mund war halb offen und ich absorbierte Alles wie ein Schwamm, bis der Bus kam. Die liebe Dame stieg in den Bus w&amp;#228;hrend ich langsam zur&amp;#252;ck zu mir kam. Als der Bus abfuhr winkte sie mich, ich&amp;#160; winkte zur&amp;#252;ck, bevor ich w&amp;#252;tend auf den Bus wurde, kam in mir ein &lt;strong&gt;leises Danke &lt;/strong&gt;aus und die Stille...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Propehezeiung der Maya sowie in anderen Prophezeiungen (ich bin &amp;#252;berzeugt, dass&amp;#160;andere auf Erde existieren, auch wenn sie nicht &quot;bekannt&quot; sind),&amp;#160; - glaube ich -, geht es darum, Alles zu beseitigen, was wir mit dem Kopf, dem Denken, verursacht haben und endlich unsere Herzen &amp;#246;ffnen, mehr Bauchgef&amp;#252;hle zeigen und auszuleben. Zur&amp;#252;ck zu unseren Kernen. Mit dem Denken hat der Mensch viel erreicht, weil dieses&amp;#160; seine Grenze leider nicht kannte - nach dem Motto Alles ist m&amp;#246;glich, man kann/will mehr erreichen-, wiederum viel mehr zerst&amp;#246;rt. &lt;strong&gt;Macht es Sinn, sich gegeseitig die K&amp;#246;pfe zu schlagen f&amp;#252;r ein St&amp;#252;ck Land, macht es Sinn unschuldige Kinder Waffen in den H&amp;#228;nden zu dr&amp;#252;cken und somit ihre Seele aus dem Leib zu rauben, macht es Sinn den Wald, die Natur zu zerst&amp;#246;ren nur um&amp;#160;unsere heutige Wegwerf- und &amp;#220;berkonsumgesellschaft zu befriedigen, macht es Sinn in derart Selbstverst&amp;#228;ndlichkeit zu leben?&lt;/strong&gt; Kindern verzichten von sich aus auf Fleischkonsum, Muttererde gibt uns das zur&amp;#252;ck was wir ihr an Schaden zugef&amp;#252;gt haben (Erdbeben, Naturkatastrophen, Tsunami, D&amp;#252;rre, Klimaerw&amp;#228;rmung usw.), jede/r will m&amp;#246;glichst ein anonymes Leben f&amp;#252;hren, das virtuelle Leben ist wichtiger geworden, obwohl es niemand im Spital besuchen tut geschweige denn die n&amp;#246;tige menschenw&amp;#228;rme gibt oder das Herzlachen teilt, das schnelllebige Leben diktiert den Ton des Umgangs untereinander mit der Machtgier als Kr&amp;#246;nung dieser Misere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeit f&amp;#252;r mehr &lt;strong&gt;Bewusstsein&lt;/strong&gt; ist wahrscheinlich angesagt, in der jede/r seine Handlungen, sein Tun mehr Achtsamkeit schenken sollte, gewissenhafter werden muss, die Zeit, an der jede/r wissen sollte, dass niemand &quot;b&amp;#246;se&quot; auf die Welt kommt, dass wir alle nur Mieter, Passanten auf dieser wundersch&amp;#246;ne Erde sind, der den lieben Gott (als einzige Besitzer) uns als Geschenk f&amp;#252;r unsere &quot;Entwicklung&quot;, unsere Verwirklichung gegeben hat, dass wir hier alle &lt;strong&gt;verg&amp;#228;nglich&lt;/strong&gt; sind. Mit diesem &quot;neuen&quot; Zeitabschnitt sollten wir wieder&amp;#160;lernen&amp;#160;&amp;#160;einander zu lieben, zu achten, zutragen, zu ertragen, zu akzeptieren, das Wunder in jeder von uns wieder zu entdecken, denn jede/r ist die Tochter, das Kind, die Grossmutter, der Vater, die Tante usw. von..., und somit ein &lt;strong&gt;wertvolles und liebesw&amp;#252;rdiges Lebewesen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/12/11/2012&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div><a href="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/Gemeinschaft.jpg"><img src="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/./.evocache/Gemeinschaft.jpg/fit-320x320.jpg" alt="" title="" /></a></div></div><p>Das erste Mal, als ich von der Prophezeiung der Maya h&#246;rte, es war im Jahr 2009, w&#228;hrend der mediale Beratung bei Frau Nadine Reuter in Z&#252;rich. Diese Prophezeiung nahm ich damals zur Kenntnis, denn sie war nicht der Grund der Sitzung. Mittlerweile - vor allem je n&#228;her&#160;das Jahr 2012 r&#252;ckt -,&#160; kann man aus der wundermaschine, dem World Wide Web, von lehrreichen bis geistt&#246;denden Berichte dar&#252;ber Lesen.</p>
<p>Der Grund meiner Zeilen h&#228;ngt mit meiner Beobachtungen zusammen, als Mensch und vor allem als Afrikanerin. Nicht dass ich eine Verehrerin der Vergangenheit bin, aber&#160;ich muss&#160;immer wieder feststellen, dass viele Werte, welche wir von unseren Ahnen, Grosseltern und Eltern bekommen durften, leider verloren sind. Die Erziehung, welche ich als Kind erhalten durfte war als erstes Gebot&#160;die Liebe und Respekt an Gott (&#160;nur einen Gott mit verschiedenen Namen, wie die Vielfalt von&#160;Sprachen, Dialekten), und den Mitmenschen. &#160;Die Bezeichnung von "ma soeur, mon fr&#232;re", hat eine sehr tiefe Bedeutung in sich, n&#228;mlich die von der <strong>Gemeinschaft.</strong> Einem Kind "geh&#246;rte" nicht nur seinen Eltern, sondern der ganzen Welt (hier bin ich ein lebendiges Beispiel, denn nicht nur die Erziehung, auch die Vater- und Mutterliebe durfte ich auch von&#160;nicht leiblichen Eltern erfahren. Und zwar die Vaterliebe durch den Ehemann meiner Tante,&#160;die Mutterliebe durch&#160;die&#160;Grossmutter,&#160;die Tante, die Mutter, die Wahlmutter, - die urspr&#252;nglich aus Deutschland stammt -, und anderen M&#252;ttern. Ich bezeichne mich als ein Kind mit zwei V&#228;tern und vielen M&#252;ttern und Geschwistern, deshalb als sehr gesegnet). Wiederum trugt dieses Kind Verantwortung gegen&#252;ber seinen&#160; Eltern und der ganzen Welt. Mit der Nennung "Kind, Schwester, Bruder" schlosst man automatisch die Person ans Herz und behandelte sie wie "die Eigene" und somit war das "negative" bereits beseitigt, denn niemand tut dem Eigenen etwas "b&#246;ses" an. Um dies einfacher zu schildern: Man&#160;wollte dem Kind, die Schwester, dem Bruder des "Anderen" nichts antun, was man sich f&#252;r die "Eigenen" nicht gew&#252;nscht h&#228;tte. Kurz, man sah in den N&#228;chsten einen Teil von sich selbst. Ich pers&#246;nlich lebte noch sehr stark mit dieser Weltanschauen, welche ich mich bem&#252;he zu kultivieren, ich sah sofort in anderen einen Teil von mir. Z. B. sagte ich mir: Dieser Herr&#160;hat eine &#228;hnliche Mimik&#160;wie Onkel..., oder bevor ich einem Jungen ein b&#246;ses Wort sage,&#160;halte ich Inne und sage, hmm du bist so alt wie meinen Bruder,&#160; du k&#246;nntest meinen jungeren Br&#252;der sein&#160;und sage&#160;bloss Ohh ces jeunes, und sch&#252;ttle den Kopf. Und das Ganze dehnt sich in Freundes- und Bekanntenkreis aus. Die&#160;Tatsache ist doch, dass jeder von uns die Tochter, der Bruder, das Kind, die Mutter, der Grossvater usw. von jemandem ist, und dass wir von irgendwoher kommen.</p>
<p>Leider hat die <strong>Individualit&#228;t</strong> die Gemeinschaft so stark verdr&#228;ngt, dass aus <strong>Wir</strong> das <strong>Ich</strong> nur noch herrscht. Die Individualit&#228;t (die Rede hier ist weder vom Individuum noch von einer Gemeinschaft mit &#228;hnlichen Interessen), welche meiner Meinung nach zum ungesunden Ego f&#252;hrt, schliesst das "ich, meins, und wiederum ICH und MEINS" mit sich ein. Die Liebe, den Respekt zu einander sind durch Vorurteile, Angst usw ersetzt worden. Man l&#228;chelt sich nicht mehr aus dem Herzen an und akzeptiert sich gegenseitigt, sondern das ICH will das andere ICH schon beim ersten&#160;Anblick, nach&#160;beliebigen&#160;Vorstellungen (und Stimmungzustand) ummodellieren. Die Liebe, die Herzlichkeit, die R&#252;cksichtnahme, die N&#228;he,&#160;das <strong>nat&#252;rliche/grundlose</strong> Interesse, die Aufmersamkeit,&#160;den Respekt an einander sind durch tr&#252;gerische Vorstellungen und Gef&#252;hle der &#220;berlegenheit, der Macht ausgetauscht worden. Der Mensch ist f&#252;r seine Mitmenschen zum St&#246;rfaktor geworden, welcher ausgemerzt werden muss. Doch die Realit&#228;t ist, dass&#160; jedes (<strong>Lebe)wesen</strong> seinen Platz hier hat.</p>
<p>Paradoxerweise steigt die Sehnsucht, das Streben nach diesem grossen Wort, <strong>die bedingungslose Liebe </strong>in Gott. Dabei &#252;bersehen wir das Werkzeug&#160; Gottes in jeder von uns, in der Natur, den Tieren,&#160; in allen sicht- und unsichtbaren Wesen.&#160; Meine ewige Frage lautet immer: Wie kann es sein, dass wir den Gott lieben k&#246;nnen, welcher wir nicht&#160;allt&#228;glich als Materie sehen, wenn wir nicht in der Lage sind, das, was wir tagt&#228;glich erleben d&#252;rfen, als Gott zu lieben? Fact ist, wir stellen ihn Fragen und &#252;berh&#246;ren seine Antworten via&#160;uns oder anderen K&#228;nelen, weil wir vergessen haben, dass wir uns gegenseitig erg&#228;nzen. Ich durfte vor einigen Wochen folgende Erfahrung machen: Auf dem Weg zur Praxis, dachte ich, ich w&#252;rde alles Gold der Welt geben, damit meine Grossmutter mir wieder eine ihrer&#160;alten Geschichten erz&#228;hlen kann. Genaue diese Geschichten , welche sie ab und zu wiederholte und meine Gedanken abschweiften, bis etwas Neues dazukam... Ich lief bis zur Bushaltestelle. Pl&#246;tzlich kam eine Dame, und als ich Platz f&#252;r sie machen wollte, sagte sie mir, es seid nicht n&#246;tig, sie m&#246;chte lieber stehen bleiben.&#160;Sie blickte dann &#252;ber die Strasse und erstaunte, dass der Weihnachtsbaum bereits da war! Die liebe Frau erz&#228;hlte mir ein bisschen &#252;ber Ihre Kindheit als Landei (sie erkl&#228;rte mir, dass dies eine Bennenung f&#252;r Menschen sei, die auf dem Land leben und&#160;die sei nicht abwertend), wie sie und ihre Geschwister sich &#252;ber den Samiclaus und <strong>die ersten Clementinen</strong> freuten, wie schwierig es heute geworden ist, einem Kind eine Freude zu machen, weil der Wunder an Weihnachten verloren gegangen ist (die Kinder bekommen vor Weihnachten fast alles was sie wollen), &#252;ber den Kulturschock&#160;als sie damals in die Stadt gezogen war usw. Die liebe Dame fasste mich fast immer an w&#228;hrend sie sprach (eine Geste, welche mir sehr gut gefallen hatte, weil heute jede/r auf Distanz geht), mein mund war halb offen und ich absorbierte Alles wie ein Schwamm, bis der Bus kam. Die liebe Dame stieg in den Bus w&#228;hrend ich langsam zur&#252;ck zu mir kam. Als der Bus abfuhr winkte sie mich, ich&#160; winkte zur&#252;ck, bevor ich w&#252;tend auf den Bus wurde, kam in mir ein <strong>leises Danke </strong>aus und die Stille...</p>
<p>In der Propehezeiung der Maya sowie in anderen Prophezeiungen (ich bin &#252;berzeugt, dass&#160;andere auf Erde existieren, auch wenn sie nicht "bekannt" sind),&#160; - glaube ich -, geht es darum, Alles zu beseitigen, was wir mit dem Kopf, dem Denken, verursacht haben und endlich unsere Herzen &#246;ffnen, mehr Bauchgef&#252;hle zeigen und auszuleben. Zur&#252;ck zu unseren Kernen. Mit dem Denken hat der Mensch viel erreicht, weil dieses&#160; seine Grenze leider nicht kannte - nach dem Motto Alles ist m&#246;glich, man kann/will mehr erreichen-, wiederum viel mehr zerst&#246;rt. <strong>Macht es Sinn, sich gegeseitig die K&#246;pfe zu schlagen f&#252;r ein St&#252;ck Land, macht es Sinn unschuldige Kinder Waffen in den H&#228;nden zu dr&#252;cken und somit ihre Seele aus dem Leib zu rauben, macht es Sinn den Wald, die Natur zu zerst&#246;ren nur um&#160;unsere heutige Wegwerf- und &#220;berkonsumgesellschaft zu befriedigen, macht es Sinn in derart Selbstverst&#228;ndlichkeit zu leben?</strong> Kindern verzichten von sich aus auf Fleischkonsum, Muttererde gibt uns das zur&#252;ck was wir ihr an Schaden zugef&#252;gt haben (Erdbeben, Naturkatastrophen, Tsunami, D&#252;rre, Klimaerw&#228;rmung usw.), jede/r will m&#246;glichst ein anonymes Leben f&#252;hren, das virtuelle Leben ist wichtiger geworden, obwohl es niemand im Spital besuchen tut geschweige denn die n&#246;tige menschenw&#228;rme gibt oder das Herzlachen teilt, das schnelllebige Leben diktiert den Ton des Umgangs untereinander mit der Machtgier als Kr&#246;nung dieser Misere.</p>
<p>Die Zeit f&#252;r mehr <strong>Bewusstsein</strong> ist wahrscheinlich angesagt, in der jede/r seine Handlungen, sein Tun mehr Achtsamkeit schenken sollte, gewissenhafter werden muss, die Zeit, an der jede/r wissen sollte, dass niemand "b&#246;se" auf die Welt kommt, dass wir alle nur Mieter, Passanten auf dieser wundersch&#246;ne Erde sind, der den lieben Gott (als einzige Besitzer) uns als Geschenk f&#252;r unsere "Entwicklung", unsere Verwirklichung gegeben hat, dass wir hier alle <strong>verg&#228;nglich</strong> sind. Mit diesem "neuen" Zeitabschnitt sollten wir wieder&#160;lernen&#160;&#160;einander zu lieben, zu achten, zutragen, zu ertragen, zu akzeptieren, das Wunder in jeder von uns wieder zu entdecken, denn jede/r ist die Tochter, das Kind, die Grossmutter, der Vater, die Tante usw. von..., und somit ein <strong>wertvolles und liebesw&#252;rdiges Lebewesen.</strong></p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/12/11/2012">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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			<title>Die K&#246;rper-Arbeit - Die Ber&#252;hrung</title>
			<link>http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/10/17/die-koerper-arbeit</link>
			<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 22:50:26 +0000</pubDate>			<dc:creator>admin</dc:creator>
			<category domain="main">News</category>			<guid isPermaLink="false">37@http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/</guid>
						<description>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/geben_nehmen.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/./.evocache/geben_nehmen.jpg/fit-320x320.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Die Arbeit als Shiatsu-Therapeutin betrachte ich als&amp;#160;echte Begnungen. Vor jeder Sitzung (egal ob neue/r&amp;#160;Klient/in oder nicht), sp&amp;#252;re ich&amp;#160;eine grundlos kindliche Freude. Eine Freude, welche ich nicht in Worte fassen kann, weil f&amp;#252;r mich trotz der Entwicklung der Sprachen, die Gef&amp;#252;hle und Empfindung&amp;#160;&amp;#160;zu charakteriesieren , sie verbal auszudr&amp;#252;cken&amp;#160;irgendwie noch eine&amp;#160;grosse Einschr&amp;#228;nkung in diesem fl&amp;#252;chtigen Zustand&amp;#160;einbringt. Grundlos bezieht sich nicht auf den Mensch, sondern auf die Sitzung, die Zusammenarbeit in ihrer Vielf&amp;#228;ltigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Vorstellung ist es wie jedesmal die &amp;#214;ffnung einer neuen T&amp;#252;r&amp;#160;von u.a. sich&amp;#160;Treffen, sich Anschauen, in Kontakt treten mit den Augen, ein L&amp;#228;cheln, H&amp;#228;ndesch&amp;#252;tteln,&amp;#160;den gebrauchten Raum annehmen bis zum ersten Gespr&amp;#228;ch. Das Gespr&amp;#228;ch, welches&amp;#160;von sich &amp;#246;ffnen, Zuh&amp;#246;ren,&amp;#160;Beobachten, voneinander Lernen, Zusammenlachen bis zum einfach&amp;#160;&lt;strong&gt;SICH SEIN&amp;#160;K&amp;#214;NNEN/D&amp;#220;RFEN&lt;/strong&gt; f&amp;#252;hrt zur Basis der K&amp;#246;rperarbeit, somit zum Vertrauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die K&amp;#246;rperarbeit an sich findet am Boden, auf den Futon statt und beginnt mit der Ber&amp;#252;hung. Die Ber&amp;#252;hrung ist f&amp;#252;r mich wie ein Tor zur Arbeit, dankt der ich die Zulassung,&amp;#160;die Neugierde, die Fraglichkeit, den widerstand bwz. die Grenze wahrnehmen kann. Mit der Hara-Befragung, womit die K&amp;#246;rperarbeit startet, zeigt der K&amp;#246;rper seinen aktuellen Energiezustand. Die Arbeit an sich&amp;#160;variert&amp;#160;nach der Hara-Befragung zwischen deutliche R&amp;#252;ckmeldung und viele Fragezeichnen, wo ich dann den K&amp;#246;rper nochmals fragen muss, was er braucht, wenn ich z.B. nicht weiss, wo ich anfangen soll. Die Frage stelle ich dem Menschen und dem Universum (um beide zu verbinden, weil ich &amp;#252;berzeugt bin, dass die Regenerierung, die Aktievierung der Selbstheilungskr&amp;#228;fte&amp;#160;sich &amp;#160;zwischen diesen Beiden Ebenen ereignet, und ich bin nur die Lenkerin, ein Katalysator), um die &quot;eigene Wille&quot; nicht hineinzubringen.&amp;#160; Diese &quot;eigene Wille&quot; steht meistens schnell zur Verf&amp;#252;gung. Eine Art nat&amp;#252;rliche Reaktion, sofort&amp;#160;dem Menschen &amp;#160;&quot;helfen zu wollen&quot;,&amp;#160;am liebsten sofort diesen Menschen von seinen&amp;#160;Probleme, Sorgen, Lasten zu befreien. Eine andere &quot;eigene Wille&quot; kommt noch hinzu, wenn die gelernten Methoden und Techniken, welche man sich angegeignet hat, entpricht&amp;#160;die Erfahrungen aus dem R&amp;#252;cksack anwenden/ aus&amp;#252;ben&amp;#160;m&amp;#246;chte, vielleicht &quot;will&quot; man noch dies&amp;#160;oder jenes &amp;#160;ausprobieren, etwas &quot;Neues&quot; entdecken usw.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so geht die Reise weiter, weiter, bis irgendwann&amp;#160;im Nu&amp;#160;die subtile Ber&amp;#252;hrung eintrifft. Die Gedanken verschwinden und schlicht flattern die H&amp;#228;nden &amp;#252;ber den K&amp;#246;rper.&amp;#160;J&amp;#228;h&amp;#160;entsteht&amp;#160;nur noch ein authentischer&amp;#160;Austausch, eine tiefe Kommunikation mit&amp;#160;Feedback des K&amp;#246;rpers, welche seine Bed&amp;#252;rfnisse offenbart.&amp;#160;Er steuert, f&amp;#252;hrt, leitet&amp;#160;&amp;#160;die H&amp;#228;nden dorthin wo er ber&amp;#252;ht sein m&amp;#246;chte. Sie gelangen zum Beispiel an eine Stelle und werden Willkommen geheissen oder werden eingeladen, da noch eine Weile zu bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist die Zeit der Wahrnung des&amp;#160;Jetzts, der Achtsamkeit und Wachsamkeit, des Seins, des wahren Nehmen- und Geben/Geben- und Nehmen, der Stille, des Friedens u.v.m., welche den Raum auff&amp;#252;llt. Man k&amp;#246;nnte diesen Moment Meditation nennen, f&amp;#252;r mich pers&amp;#246;nlich ist es der Zeitpunkt wo sich &lt;strong&gt;die&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;LIEBE&amp;#160;in ihre&amp;#160;REINHEIT zeigt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-ansi-language: DE-CH; mso-fareast-language: DE-CH; mso-bidi-language: AR-SA&quot;&gt;&quot;&lt;span style=&quot;color: #339966;&quot;&gt;Wenn du den K&amp;#246;rper eines Menschen ber&amp;#252;hrst, &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-ansi-language: DE-CH; mso-fareast-language: DE-CH; mso-bidi-language: AR-SA&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #339966;&quot;&gt;sei andachtsvoll &amp;#8211; als ob Gott selber anwesend w&amp;#228;re und du ihm nur dienst&lt;/span&gt;&quot;&lt;br /&gt;OSHO&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-ansi-language: DE-CH; mso-fareast-language: DE-CH; mso-bidi-language: AR-SA&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/10/17/die-koerper-arbeit&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div><a href="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/geben_nehmen.jpg"><img src="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/./.evocache/geben_nehmen.jpg/fit-320x320.jpg" alt="" title="" /></a></div></div><p>Die Arbeit als Shiatsu-Therapeutin betrachte ich als&#160;echte Begnungen. Vor jeder Sitzung (egal ob neue/r&#160;Klient/in oder nicht), sp&#252;re ich&#160;eine grundlos kindliche Freude. Eine Freude, welche ich nicht in Worte fassen kann, weil f&#252;r mich trotz der Entwicklung der Sprachen, die Gef&#252;hle und Empfindung&#160;&#160;zu charakteriesieren , sie verbal auszudr&#252;cken&#160;irgendwie noch eine&#160;grosse Einschr&#228;nkung in diesem fl&#252;chtigen Zustand&#160;einbringt. Grundlos bezieht sich nicht auf den Mensch, sondern auf die Sitzung, die Zusammenarbeit in ihrer Vielf&#228;ltigkeit.</p>
<p>Als Vorstellung ist es wie jedesmal die &#214;ffnung einer neuen T&#252;r&#160;von u.a. sich&#160;Treffen, sich Anschauen, in Kontakt treten mit den Augen, ein L&#228;cheln, H&#228;ndesch&#252;tteln,&#160;den gebrauchten Raum annehmen bis zum ersten Gespr&#228;ch. Das Gespr&#228;ch, welches&#160;von sich &#246;ffnen, Zuh&#246;ren,&#160;Beobachten, voneinander Lernen, Zusammenlachen bis zum einfach&#160;<strong>SICH SEIN&#160;K&#214;NNEN/D&#220;RFEN</strong> f&#252;hrt zur Basis der K&#246;rperarbeit, somit zum Vertrauen.</p>
<p>Die K&#246;rperarbeit an sich findet am Boden, auf den Futon statt und beginnt mit der Ber&#252;hung. Die Ber&#252;hrung ist f&#252;r mich wie ein Tor zur Arbeit, dankt der ich die Zulassung,&#160;die Neugierde, die Fraglichkeit, den widerstand bwz. die Grenze wahrnehmen kann. Mit der Hara-Befragung, womit die K&#246;rperarbeit startet, zeigt der K&#246;rper seinen aktuellen Energiezustand. Die Arbeit an sich&#160;variert&#160;nach der Hara-Befragung zwischen deutliche R&#252;ckmeldung und viele Fragezeichnen, wo ich dann den K&#246;rper nochmals fragen muss, was er braucht, wenn ich z.B. nicht weiss, wo ich anfangen soll. Die Frage stelle ich dem Menschen und dem Universum (um beide zu verbinden, weil ich &#252;berzeugt bin, dass die Regenerierung, die Aktievierung der Selbstheilungskr&#228;fte&#160;sich &#160;zwischen diesen Beiden Ebenen ereignet, und ich bin nur die Lenkerin, ein Katalysator), um die "eigene Wille" nicht hineinzubringen.&#160; Diese "eigene Wille" steht meistens schnell zur Verf&#252;gung. Eine Art nat&#252;rliche Reaktion, sofort&#160;dem Menschen &#160;"helfen zu wollen",&#160;am liebsten sofort diesen Menschen von seinen&#160;Probleme, Sorgen, Lasten zu befreien. Eine andere "eigene Wille" kommt noch hinzu, wenn die gelernten Methoden und Techniken, welche man sich angegeignet hat, entpricht&#160;die Erfahrungen aus dem R&#252;cksack anwenden/ aus&#252;ben&#160;m&#246;chte, vielleicht "will" man noch dies&#160;oder jenes &#160;ausprobieren, etwas "Neues" entdecken usw.</p>
<p>Und so geht die Reise weiter, weiter, bis irgendwann&#160;im Nu&#160;die subtile Ber&#252;hrung eintrifft. Die Gedanken verschwinden und schlicht flattern die H&#228;nden &#252;ber den K&#246;rper.&#160;J&#228;h&#160;entsteht&#160;nur noch ein authentischer&#160;Austausch, eine tiefe Kommunikation mit&#160;Feedback des K&#246;rpers, welche seine Bed&#252;rfnisse offenbart.&#160;Er steuert, f&#252;hrt, leitet&#160;&#160;die H&#228;nden dorthin wo er ber&#252;ht sein m&#246;chte. Sie gelangen zum Beispiel an eine Stelle und werden Willkommen geheissen oder werden eingeladen, da noch eine Weile zu bleiben.</p>
<p>Das ist die Zeit der Wahrnung des&#160;Jetzts, der Achtsamkeit und Wachsamkeit, des Seins, des wahren Nehmen- und Geben/Geben- und Nehmen, der Stille, des Friedens u.v.m., welche den Raum auff&#252;llt. Man k&#246;nnte diesen Moment Meditation nennen, f&#252;r mich pers&#246;nlich ist es der Zeitpunkt wo sich <strong>die</strong> <strong>LIEBE&#160;in ihre&#160;REINHEIT zeigt.</strong></p>
<p><span style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-ansi-language: DE-CH; mso-fareast-language: DE-CH; mso-bidi-language: AR-SA">"<span style="color: #339966;">Wenn du den K&#246;rper eines Menschen ber&#252;hrst, <br /></span></span><span style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-ansi-language: DE-CH; mso-fareast-language: DE-CH; mso-bidi-language: AR-SA"><span style="color: #339966;">sei andachtsvoll &#8211; als ob Gott selber anwesend w&#228;re und du ihm nur dienst</span>"<br />OSHO</span><span style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman','serif'; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-ansi-language: DE-CH; mso-fareast-language: DE-CH; mso-bidi-language: AR-SA"><br /></span></p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/10/17/die-koerper-arbeit">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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			<title>Respekt vor dem Alter</title>
			<link>http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/07/24/respekt-vor-dem-alter</link>
			<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 20:16:34 +0000</pubDate>			<dc:creator>admin</dc:creator>
			<category domain="main">News</category>			<guid isPermaLink="false">36@http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/</guid>
						<description>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/coucher de soleil au Zimbabwe.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/./.evocache/coucher de soleil au Zimbabwe.jpg/fit-320x320.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Soweit ich zur&amp;#252;ck denken kann, war das erste Wort, welches mich seit meiner Kindheit begleitet, das Wort &quot;Respekt&quot;.&amp;#160; Ich h&amp;#246;rte das Wort erstes Mal von einer meinen Erzieherinnen (ich bin mit der Auffassung erzogen worden, dass die Erziehung eines Kindes in der Verantwortung der Gemeinschaft liegt), laut rufend: Hey Marie-Solange! Seid anst&amp;#228;ndig mit deiner Kamaradin, weiss du denn nicht, dass sie &amp;#228;lter ist als du? Also habe Respekt&amp;#160;vor ihrem Alter! Neben dem Respekt vor dem N&amp;#228;chsten (Menschen, Tiere, Natur), fremde Eigentum wie die Eigene, war meine Jugenderziehung sehr von dem Respekt des Alters&amp;#160; gepr&amp;#228;gt.&amp;#160; Es liegt sehr wahrscheinlich daran, dass ein Tag als ein Geschenk erlebt und ausgelebt wird. Aus dieser Dankbarkeit entsteht den Stolz, seinem Alter w&amp;#252;rdig zu sein.&amp;#160; So durfte ich niemals eine Person mit Vorname rufen, die im Alter meiner Eltern war, sondern mit einem (maman oder papa + Vorname) beginnen, desgleichen mit Onkeln und Tanten (mit einem tonton oder tata +Vorname). War der Altersunterschied zwischen mir und der Person nicht zu gross, so war eine &quot;Sita&quot; bei Frauen oder ein &quot;tonton oder grand&quot; bei M&amp;#228;nnern. Wurde dies unterlassen, verteitigte&amp;#160;sich die&amp;#160;Person mit Worte wie: &quot;Ich k&amp;#246;nnte deine Mutter sein, bitte nenne mich maman... oder Sita...&quot;. f&amp;#252;hlte sich der &amp;#228;ltere&amp;#160;beleidigt, &amp;#160;sagte er drohend z.B.&quot;Wir beide haben die Schulb&amp;#228;nke nicht zusammen aufgew&amp;#228;rmt! Also nenne mich nicht z.B. Paul, sondern tonton Paul&quot;!&amp;#160; Ebenso unbezahlbar ist &quot;le droit d'a&amp;#238;nesse&quot;. Vor kurzem folgte ich eine Diskussion von zwei erwachsenen Menschen, welche abrupt endete, nachdem der &amp;#196;ltere schlagfertig so argumentierte&quot;Ne sais-tu pas que si en tant qu'a&amp;#238;n&amp;#233; j'avais barr&amp;#233; le chemin, tu ne serais pas n&amp;#233;? Alors s'il te pla&amp;#238;t p&amp;#232;ses tes mots quand tu me parles, car le droit d'a&amp;#238;nesse ne s'ach&amp;#232;te pas&quot;. Genauso wichtig&amp;#160;war die Hierachie, der Segen der Ur-, Ur-, Urgrosseltern bei essenziellen Lebensereignisse (z.B. Heirat, Kindererziehung usw.)&amp;#160;war unentbehrlich. Und somit&amp;#160;kannte jeder unausgesprochen seinen Platz in der Familie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum ist man in Afrika so stolz auf das Alter? Warum lebt man so, als g&amp;#228;be kein Morgen? Warum wird das Alter so geehrt? Ein Weiser (le Sage du village) erz&amp;#228;hlte mir w&amp;#228;hrend den Sommerferien im Dorf Folgendes (w&amp;#228;hrend meiner Kindheit mussten fast alle Kindern w&amp;#228;hrend den grossen Sommerferien zur&amp;#252;ck zu den D&amp;#246;rfer gehen, um nicht nur die Grosseltern zu besuchen, sondern und vor allem um die W&amp;#252;rzeln wieder neu aufzutanken. Im Dorf lernte man die eigene Stammeskultur, Rituallen Traditionen besser kennen): Mein Kind, Alles Beginn bereits im Mutterleib. Stellt dich mal vor, du bist eine von diesen Millionen Spermatozoiden. Du k&amp;#228;mpfst dich durch, schafft es befr&amp;#252;chtest zu sein. Dann kommst du auf die Welt. Und der Kampf geht weiter mit Hohen und Tiefen, gute und weniger Gute Erfahrungen. Denn das Leben ist ein harter Kampf. Und jeden Tag erlebst du neue Sachen, manchmal weiss du gar nicht, ob du am Abend dein Bett wieder erreichen wirst. Und doch erlebst du neue Tage. Und darauf solltest du immer stolz sein, weil dies nicht selbtverst&amp;#228;ndlich ist. Die gute Worte&amp;#160;hatten damals f&amp;#252;r mich nicht viel Bedeutung, nur eines bliebt doch bis heute im meinem Kopf eingraviert. &lt;em&gt;Nichts ist im Leben selbstverst&amp;#228;ndlich&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Alter&amp;#160;ist hier in (Europa) nebst dem Wetter das meist erw&amp;#228;hnte Wort, um nicht Thema zu sagen.&amp;#160;Fast in&amp;#160;jedem Gespr&amp;#228;ch kommt es vor, erz&amp;#228;hlt man&amp;#160;z.B. &amp;#252;ber die schwere Krankheit, den Unfall oder den Tod eines geliebten Menschen, einen Bekannten, wird meist zuerst nach dem Alter des&amp;#160;Betroffenen &amp;#160;gefragt... Ich&amp;#160; beobachte,&amp;#160; dass wir heute in eine&amp;#160;&quot;p&amp;#234;le-m&amp;#234;le&quot; Gesellschaft leben. Die jungen und &amp;#228;ltere Menschen haben sich zusammen in einem Topf eingemischt und keiner erkennt seinen Platz mehr. Ich erinnere mich an eine Situtation mit einer Frau im Alter oder &amp;#228;lter wie meine Mutter. Aus irgendeinem Grund stimmte die Chemie zwischen uns beide nicht. Und so kam es, dass die Frau sehr grob mit mir umging. Und jedes Mal wenn ich den Mund aufmachen wollte um mich zu wehren, h&amp;#246;rte ich immer die Stimme in mir laut sagen: &quot;passt auf Marie-Solange, die Frau ist &amp;#228;lter als deine Mutter&quot;. So&amp;#160;war meine pers&amp;#246;nliche Herausforderung, die goldenen Mitte zu finden. Mich&amp;#160;widerzusetzen und somit der Person zu zeigen, wo die Grenze war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was bedeutet das Alter f&amp;#252;r mich pers&amp;#246;nlich, mit den Werten, welche mir auf den Weg gelegt wurden in Kamerun und die&amp;#160;Tatsache, dass auch ich&amp;#160;in diese &quot;p&amp;#234;le-m&amp;#234;le Gesellschaft lebe? Jeder Tag,&amp;#160;welcher ich erleben darf, &amp;#160;erm&amp;#246;glicht mich meinen Weg zu beschreiten und somit die Gr&amp;#252;nde meiner Reinkarnation&amp;#160;zu verwirklichen. So betrachtet ich&amp;#160;das Alter nicht wie eine Art &quot;S&amp;#252;nde, Last, oder Peinlichkeit&quot;&amp;#160; sondern viel mehr als ein Verdienst! In dem ich jeden Abend vor dem Einschlafen mit einem Schulterklopf sage: &quot;Danke f&amp;#252;r diesen neuen Tag&quot;.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/07/24/respekt-vor-dem-alter&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div><a href="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/coucher de soleil au Zimbabwe.jpg"><img src="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/blogs/blog/./.evocache/coucher de soleil au Zimbabwe.jpg/fit-320x320.jpg" alt="" title="" /></a></div></div><p>Soweit ich zur&#252;ck denken kann, war das erste Wort, welches mich seit meiner Kindheit begleitet, das Wort "Respekt".&#160; Ich h&#246;rte das Wort erstes Mal von einer meinen Erzieherinnen (ich bin mit der Auffassung erzogen worden, dass die Erziehung eines Kindes in der Verantwortung der Gemeinschaft liegt), laut rufend: Hey Marie-Solange! Seid anst&#228;ndig mit deiner Kamaradin, weiss du denn nicht, dass sie &#228;lter ist als du? Also habe Respekt&#160;vor ihrem Alter! Neben dem Respekt vor dem N&#228;chsten (Menschen, Tiere, Natur), fremde Eigentum wie die Eigene, war meine Jugenderziehung sehr von dem Respekt des Alters&#160; gepr&#228;gt.&#160; Es liegt sehr wahrscheinlich daran, dass ein Tag als ein Geschenk erlebt und ausgelebt wird. Aus dieser Dankbarkeit entsteht den Stolz, seinem Alter w&#252;rdig zu sein.&#160; So durfte ich niemals eine Person mit Vorname rufen, die im Alter meiner Eltern war, sondern mit einem (maman oder papa + Vorname) beginnen, desgleichen mit Onkeln und Tanten (mit einem tonton oder tata +Vorname). War der Altersunterschied zwischen mir und der Person nicht zu gross, so war eine "Sita" bei Frauen oder ein "tonton oder grand" bei M&#228;nnern. Wurde dies unterlassen, verteitigte&#160;sich die&#160;Person mit Worte wie: "Ich k&#246;nnte deine Mutter sein, bitte nenne mich maman... oder Sita...". f&#252;hlte sich der &#228;ltere&#160;beleidigt, &#160;sagte er drohend z.B."Wir beide haben die Schulb&#228;nke nicht zusammen aufgew&#228;rmt! Also nenne mich nicht z.B. Paul, sondern tonton Paul"!&#160; Ebenso unbezahlbar ist "le droit d'a&#238;nesse". Vor kurzem folgte ich eine Diskussion von zwei erwachsenen Menschen, welche abrupt endete, nachdem der &#196;ltere schlagfertig so argumentierte"Ne sais-tu pas que si en tant qu'a&#238;n&#233; j'avais barr&#233; le chemin, tu ne serais pas n&#233;? Alors s'il te pla&#238;t p&#232;ses tes mots quand tu me parles, car le droit d'a&#238;nesse ne s'ach&#232;te pas". Genauso wichtig&#160;war die Hierachie, der Segen der Ur-, Ur-, Urgrosseltern bei essenziellen Lebensereignisse (z.B. Heirat, Kindererziehung usw.)&#160;war unentbehrlich. Und somit&#160;kannte jeder unausgesprochen seinen Platz in der Familie.</p>
<p>Warum ist man in Afrika so stolz auf das Alter? Warum lebt man so, als g&#228;be kein Morgen? Warum wird das Alter so geehrt? Ein Weiser (le Sage du village) erz&#228;hlte mir w&#228;hrend den Sommerferien im Dorf Folgendes (w&#228;hrend meiner Kindheit mussten fast alle Kindern w&#228;hrend den grossen Sommerferien zur&#252;ck zu den D&#246;rfer gehen, um nicht nur die Grosseltern zu besuchen, sondern und vor allem um die W&#252;rzeln wieder neu aufzutanken. Im Dorf lernte man die eigene Stammeskultur, Rituallen Traditionen besser kennen): Mein Kind, Alles Beginn bereits im Mutterleib. Stellt dich mal vor, du bist eine von diesen Millionen Spermatozoiden. Du k&#228;mpfst dich durch, schafft es befr&#252;chtest zu sein. Dann kommst du auf die Welt. Und der Kampf geht weiter mit Hohen und Tiefen, gute und weniger Gute Erfahrungen. Denn das Leben ist ein harter Kampf. Und jeden Tag erlebst du neue Sachen, manchmal weiss du gar nicht, ob du am Abend dein Bett wieder erreichen wirst. Und doch erlebst du neue Tage. Und darauf solltest du immer stolz sein, weil dies nicht selbtverst&#228;ndlich ist. Die gute Worte&#160;hatten damals f&#252;r mich nicht viel Bedeutung, nur eines bliebt doch bis heute im meinem Kopf eingraviert. <em>Nichts ist im Leben selbstverst&#228;ndlich</em>.</p>
<p>Das Alter&#160;ist hier in (Europa) nebst dem Wetter das meist erw&#228;hnte Wort, um nicht Thema zu sagen.&#160;Fast in&#160;jedem Gespr&#228;ch kommt es vor, erz&#228;hlt man&#160;z.B. &#252;ber die schwere Krankheit, den Unfall oder den Tod eines geliebten Menschen, einen Bekannten, wird meist zuerst nach dem Alter des&#160;Betroffenen &#160;gefragt... Ich&#160; beobachte,&#160; dass wir heute in eine&#160;"p&#234;le-m&#234;le" Gesellschaft leben. Die jungen und &#228;ltere Menschen haben sich zusammen in einem Topf eingemischt und keiner erkennt seinen Platz mehr. Ich erinnere mich an eine Situtation mit einer Frau im Alter oder &#228;lter wie meine Mutter. Aus irgendeinem Grund stimmte die Chemie zwischen uns beide nicht. Und so kam es, dass die Frau sehr grob mit mir umging. Und jedes Mal wenn ich den Mund aufmachen wollte um mich zu wehren, h&#246;rte ich immer die Stimme in mir laut sagen: "passt auf Marie-Solange, die Frau ist &#228;lter als deine Mutter". So&#160;war meine pers&#246;nliche Herausforderung, die goldenen Mitte zu finden. Mich&#160;widerzusetzen und somit der Person zu zeigen, wo die Grenze war.</p>
<p>Was bedeutet das Alter f&#252;r mich pers&#246;nlich, mit den Werten, welche mir auf den Weg gelegt wurden in Kamerun und die&#160;Tatsache, dass auch ich&#160;in diese "p&#234;le-m&#234;le Gesellschaft lebe? Jeder Tag,&#160;welcher ich erleben darf, &#160;erm&#246;glicht mich meinen Weg zu beschreiten und somit die Gr&#252;nde meiner Reinkarnation&#160;zu verwirklichen. So betrachtet ich&#160;das Alter nicht wie eine Art "S&#252;nde, Last, oder Peinlichkeit"&#160; sondern viel mehr als ein Verdienst! In dem ich jeden Abend vor dem Einschlafen mit einem Schulterklopf sage: "Danke f&#252;r diesen neuen Tag".</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/07/24/respekt-vor-dem-alter">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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			<title>Umgang mit Erkrankten</title>
			<link>http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/05/23/umgang-mit-erkrankten</link>
			<pubDate>Sun, 22 May 2011 23:03:12 +0000</pubDate>			<dc:creator>admin</dc:creator>
			<category domain="main">News</category>			<guid isPermaLink="false">35@http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Der K&amp;#246;rper in seine Gesamtheit (ob menschlicher K&amp;#246;rper, Tierk&amp;#246;rper, Pflanzenk&amp;#246;rper usw) ist und war immer f&amp;#252;r mich pers&amp;#246;nlich ein Wunderwerk. Er entsteht allm&amp;#228;hlich, erm&amp;#246;glicht dem Lebewesen seine Ziele auf Erden zu erreichen und nach getaner Arbeit verabschiedet er sich, wie er eins kam. Ich m&amp;#246;chte&amp;#160;hier nicht &amp;#252;ber&amp;#160;seine Entwicklung,welche uns die Wissenschaft und Forscher lehren, sonderns m&amp;#246;chte&amp;#160;einfach beim Eins/Eins bleiben, genaue gesagt, bei Menschen.&amp;#160;Das Wunderwerk also, welches dem Mensch die Vorraussetzung schafft zu sein in dem er seine kognitive F&amp;#228;higkeiten aufbaut, speichern um sich so im Leben weiterentwickeln oder behaupten zu k&amp;#246;nnen. Und das Wunderwerk funktioniert in der Regel so gut, dass man vergisst es zu sch&amp;#228;tzen bis ein Ereignis in die Normalit&amp;#228;t einbricht. Wie geht man mit Erkrankten nach einem Schlaganfall, bei Demenz oder Alzheimer um?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Schlaganfall meiner Grossmutter seit letztes Jahr bin ich seither mit einer Situation konfrontiert, welche &amp;#252;ber das Denken hinaus geht. Zuerst kamen emotionalen Reaktionen (Wut, Aggression, Besorgnis, Trauer) mit der Erkenntnis, dass das Miteinanderleben nie mehr sein wird wie fr&amp;#252;her (z.B. dass ich sie nie mehr anrufen kann und ihr sagen, ich komme morgen vorbei, bitte koche dies oder jene f&amp;#252;r mich...). Nach dieser Erkenntnis, die Konfrontation mit der Realit&amp;#228;t: Erkennt sie mich, versteht sie mich, wie darf ich mit ihr sprechen?, wie bisher oder langsamer? Ist dieser Mensch der gleiche wie fr&amp;#252;her oder sitzen jetzt zwei Fremden sich gegen&amp;#252;ber?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ohnmacht-Position, in welche man sich befindet ist &amp;#228;usserst schmerzhaft. Gleichzeitig r&amp;#252;ckt sie einen in einer anderen Rolle. Rollen werden automatisch ausgetauscht von Mutter/Kind/Enkel zu Kind/Enkel/Mutter, weil die Mutter bzw. die Grossmutter im Not ist, entprechend die schwache Stellung nimmt, im Sinne von sie muss umsorgt werden. Mit starken Mitgef&amp;#252;hl, sogar Mitleid m&amp;#246;chte man dem Erkranten zu Seite stehe, ihm jedem Wunsch aus dem Bauch erf&amp;#252;hlen k&amp;#246;nnen, die ganze Liebe welche man empfinden kann erweisen, vielleicht um somit Alles nachzuholen, falls dies m&amp;#246;glich w&amp;#228;re. Aber es ist wichtig - glaube ich - zu erkennen, dass der geliebte Mensch ist und bleibt die Mutter oder die Grossmutter und man entsprechend den &amp;#220;berrang nicht &amp;#252;bernehmen darf. Meine pers&amp;#246;nliche Erfahrung ist, dass ich mich immer bei jedem Besuch auf die gemeinsame Zeit konzentriere und somit jede Sekunde geniesse m&amp;#246;chte mit meiner Grossmutter, in voller Liebe, diese Liebe, die meine all Dankbarkeit umfasst. Und vor allem vermeide ich ,die alte Zeit abzurufen, weil ich genaue weiss, dass es nie mehr sein wird wie fr&amp;#252;her. Die alte Erinnerungen hindern mich daran, das Jetzige wahrzunehmen und ich sage mir dann:&quot; heute und vor allem jetzt ist es so, was gestern war ist vorbei, aber jetzt ist das kostbare Leben in Augenblick&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis anhin habe ich die Spit&amp;#228;ler sowie Pflegeheime immer mit grossem Distanz betrachtet. Heute nach jedem Besuch bin ich besonders dem Pflegepersonal unheimlich dankbar f&amp;#252;r Alles, was es tut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie gehen die Betroffenen damit um? Wie sieht ihre Welt aus, wenn ein Teil von ihrem Bewusstsein pl&amp;#246;tzlich nicht mehr da ist? Wenn das Wunderwerk einem im Stich l&amp;#228;sst? Wenn sie von heute auf Morgen auf fremde Hilfe angewiesen werden? Wie fragil ist doch das Wunderwerk? Wo&amp;#160;bleibt das Wunder im Werk stecken, dass man es einfach wiederholen sollte?&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/05/23/umgang-mit-erkrankten&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der K&#246;rper in seine Gesamtheit (ob menschlicher K&#246;rper, Tierk&#246;rper, Pflanzenk&#246;rper usw) ist und war immer f&#252;r mich pers&#246;nlich ein Wunderwerk. Er entsteht allm&#228;hlich, erm&#246;glicht dem Lebewesen seine Ziele auf Erden zu erreichen und nach getaner Arbeit verabschiedet er sich, wie er eins kam. Ich m&#246;chte&#160;hier nicht &#252;ber&#160;seine Entwicklung,welche uns die Wissenschaft und Forscher lehren, sonderns m&#246;chte&#160;einfach beim Eins/Eins bleiben, genaue gesagt, bei Menschen.&#160;Das Wunderwerk also, welches dem Mensch die Vorraussetzung schafft zu sein in dem er seine kognitive F&#228;higkeiten aufbaut, speichern um sich so im Leben weiterentwickeln oder behaupten zu k&#246;nnen. Und das Wunderwerk funktioniert in der Regel so gut, dass man vergisst es zu sch&#228;tzen bis ein Ereignis in die Normalit&#228;t einbricht. Wie geht man mit Erkrankten nach einem Schlaganfall, bei Demenz oder Alzheimer um?</p>
<p>Nach dem Schlaganfall meiner Grossmutter seit letztes Jahr bin ich seither mit einer Situation konfrontiert, welche &#252;ber das Denken hinaus geht. Zuerst kamen emotionalen Reaktionen (Wut, Aggression, Besorgnis, Trauer) mit der Erkenntnis, dass das Miteinanderleben nie mehr sein wird wie fr&#252;her (z.B. dass ich sie nie mehr anrufen kann und ihr sagen, ich komme morgen vorbei, bitte koche dies oder jene f&#252;r mich...). Nach dieser Erkenntnis, die Konfrontation mit der Realit&#228;t: Erkennt sie mich, versteht sie mich, wie darf ich mit ihr sprechen?, wie bisher oder langsamer? Ist dieser Mensch der gleiche wie fr&#252;her oder sitzen jetzt zwei Fremden sich gegen&#252;ber?</p>
<p>Die Ohnmacht-Position, in welche man sich befindet ist &#228;usserst schmerzhaft. Gleichzeitig r&#252;ckt sie einen in einer anderen Rolle. Rollen werden automatisch ausgetauscht von Mutter/Kind/Enkel zu Kind/Enkel/Mutter, weil die Mutter bzw. die Grossmutter im Not ist, entprechend die schwache Stellung nimmt, im Sinne von sie muss umsorgt werden. Mit starken Mitgef&#252;hl, sogar Mitleid m&#246;chte man dem Erkranten zu Seite stehe, ihm jedem Wunsch aus dem Bauch erf&#252;hlen k&#246;nnen, die ganze Liebe welche man empfinden kann erweisen, vielleicht um somit Alles nachzuholen, falls dies m&#246;glich w&#228;re. Aber es ist wichtig - glaube ich - zu erkennen, dass der geliebte Mensch ist und bleibt die Mutter oder die Grossmutter und man entsprechend den &#220;berrang nicht &#252;bernehmen darf. Meine pers&#246;nliche Erfahrung ist, dass ich mich immer bei jedem Besuch auf die gemeinsame Zeit konzentriere und somit jede Sekunde geniesse m&#246;chte mit meiner Grossmutter, in voller Liebe, diese Liebe, die meine all Dankbarkeit umfasst. Und vor allem vermeide ich ,die alte Zeit abzurufen, weil ich genaue weiss, dass es nie mehr sein wird wie fr&#252;her. Die alte Erinnerungen hindern mich daran, das Jetzige wahrzunehmen und ich sage mir dann:" heute und vor allem jetzt ist es so, was gestern war ist vorbei, aber jetzt ist das kostbare Leben in Augenblick".</p>
<p>Bis anhin habe ich die Spit&#228;ler sowie Pflegeheime immer mit grossem Distanz betrachtet. Heute nach jedem Besuch bin ich besonders dem Pflegepersonal unheimlich dankbar f&#252;r Alles, was es tut.</p>
<p>Wie gehen die Betroffenen damit um? Wie sieht ihre Welt aus, wenn ein Teil von ihrem Bewusstsein pl&#246;tzlich nicht mehr da ist? Wenn das Wunderwerk einem im Stich l&#228;sst? Wenn sie von heute auf Morgen auf fremde Hilfe angewiesen werden? Wie fragil ist doch das Wunderwerk? Wo&#160;bleibt das Wunder im Werk stecken, dass man es einfach wiederholen sollte?</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/05/23/umgang-mit-erkrankten">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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			<title>Willkommen</title>
			<link>http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/05/01/jjkkkk</link>
			<pubDate>Sun, 01 May 2011 17:40:49 +0000</pubDate>			<dc:creator>admin</dc:creator>
			<category domain="main">News</category>			<guid isPermaLink="false">34@http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/</guid>
						<description>&lt;p style=&quot;LINE-HEIGHT: 7.9pt&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 5.5pt; color: black;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: courier new,courier;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: terminal,monaco;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: georgia,palatino;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: times new roman,times;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: courier new,courier;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;Liebe Menschen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;p style=&quot;LINE-HEIGHT: 7.9pt; FONT-FAMILY: &quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: courier new,courier;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;font-family: courier new,courier;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: terminal,monaco;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: georgia,palatino;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: times new roman,times;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: courier new,courier;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: courier new,courier;&quot;&gt;Engelsegen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="LINE-HEIGHT: 7.9pt"><span style="font-size: 5.5pt; color: black;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: terminal,monaco;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: georgia,palatino;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: small;">Liebe Menschen</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 7.9pt"><span style="font-size: 5.5pt; color: black;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: terminal,monaco;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: georgia,palatino;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: small;">Ich heisse euch herzlich willkommen auf meinem Blog und freue mich auf zahlreiche Besuche und kommentare. <br />Herzlich, Marie-Solange.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 7.9pt; FONT-FAMILY: "><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: medium;"><strong><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: terminal,monaco;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: georgia,palatino;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: times new roman,times;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: courier new,courier;">Engelsegen</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></strong></span></span></span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 7.9pt"><span style="font-size: 5.5pt; color: black;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: terminal,monaco;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: georgia,palatino;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: small;">Der Gott, der zu dir kommen will wie ein Kind, schenke dir ein Lachen.<br />Der Gott, der zu dir kommen will wie ein Liebender, lasse dich erkennen, wie sch&#246;n du bist.<br />Der Gott, der zu dir kommt als neue Welt, m&#246;ge abwischen all deine Tr&#228;nen.<br />Der Gott, der mit dir feiern will, gebe dir die Kraft, ein Segen zu sein f&#252;r andere.</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 7.9pt"><span style="font-size: 5.5pt; color: black;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: terminal,monaco;"><span style="font-size: small;">&#160;</span></span></span></span></span><a title="&quot;In einem neuem Fenster &#246;ffnen&quot; " href="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/htsrv/viewfile.php?root=user_1&amp;path=afrikakl.png&amp;viewtype=image"><span style="font-size: 5.5pt; color: blue; text-decoration: none; mso-no-proof: yes; text-underline: none;"><span style="font-family: courier new,courier;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: terminal,monaco;"><span style="font-size: small;"> </span></span></span></span></span></a></p>
<p style="LINE-HEIGHT: 7.9pt"><img title="PNG image" src="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/media/users/admin/.evocache/afrikakl.png/fit-80x80.png" alt="PNG image" width="162" height="179" /></p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/05/01/jjkkkk">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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			<title>Die Mund-Art-Sprache</title>
			<link>http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/04/13/dein-neuer-blog</link>
			<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 08:08:52 +0000</pubDate>			<dc:creator>admin</dc:creator>
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						<description>&lt;p&gt;Das erste Mal, als ich das Plakat - ohne hier zu politisieren &amp;lt;&amp;lt;Ja zur Mundart im Kindergarten&amp;gt;&amp;gt; - sah, kam mir sofort den Satz meines vertorbenen Onkels in den Sinn: &quot;Marie-Solange, si tu as un probl&amp;#232;me de comprehension &amp;#224; l'&amp;#233;cole, il faut toujours essayer de le traduire en ton Patois Bassa, car le Bassa traduit&quot;. Auf Deutsch: &quot;Marie-Solange, wenn du in der Schule ein Verst&amp;#228;ndigungsproblem hast, versuche immer, dieses auf deine Mundart zu &amp;#252;bersetzen, weil diese &amp;#160;&amp;#252;bersetzt&quot;. Die Mund-Art-Sprache beginnt m&amp;#246;glicheweise bereits im Mutterleib, als &amp;#160;inniger Ausstausch zwischen Mutter und Kind.&amp;#160;Ich erlebe immer wieder den automatischen switsch von Hoch- auf Schweizerdeutsch bzw. von Franz&amp;#246;sisch auf Bassa bei Herzangelegentheiten. Was ist f&amp;#252;r mich meine Mund-Art-Sprache? Als Kamerunerin ist sie die Zuteilung zu meiner Ethnie Bassa in&amp;#160;ihrer Ganzheit. &amp;#160;Wie pr&amp;#228;gt meine Mund-Art-Sprache mein Leben: Ich erinnere mich besonders an eine Situation in der S-Bahn:&amp;#160;Im Rythmus des &quot;maison, boulot, dosdos&quot;, stieg ich am sp&amp;#228;teren Abend nach einem Weiterbildungskurs in Winterthur in die S-Bahn Richtung Z&amp;#252;rich mit Tausende von Gedanken ein. Pl&amp;#246;tzlich h&amp;#246;rte ich einen Mann auf Bassa telefonieren! Es war so, als ob jemand mich Mitte in der W&amp;#252;ste, wo ich verloren war, &amp;#160;nach meinem Namen laut gerufen h&amp;#228;tte. Ich setzte mich zu ihm und fing an mit ihm zu sprechen und diskutieren, als ob wir uns seit einer Ewigkeit kannten... Welche Bedeutung bzw. Rolle die Mund-Art-Sprache hat/spielt in unserem Leben als Individuen in einer Gemeinschaft?&amp;#160; Dadurch, dass ich als Bassa auf meine Herkunft (samt Werte und Kultur) sehr stolz bin, weiss ich, woher ich als Mensch stamme. Man sagt: &quot;Gehe in die Welt, entdecke sie, aber vergiss nie, wo dein Dorf ist. W&amp;#228;re mein Leben heute anders, wenn ich Bassa nicht konnte, Welche Sprache w&amp;#252;rde mir helfen, wenn ich gar keine Mund-Art-Sprache h&amp;#228;tte? Kann man sich ein Land ohne Dialekten und Mundarten vorstellen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://shiatsu-shen.ch/b2evolution/blog1.php/2011/04/13/dein-neuer-blog&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste Mal, als ich das Plakat - ohne hier zu politisieren &lt;&lt;Ja zur Mundart im Kindergarten&gt;&gt; - sah, kam mir sofort den Satz meines vertorbenen Onkels in den Sinn: "Marie-Solange, si tu as un probl&#232;me de comprehension &#224; l'&#233;cole, il faut toujours essayer de le traduire en ton Patois Bassa, car le Bassa traduit". Auf Deutsch: "Marie-Solange, wenn du in der Schule ein Verst&#228;ndigungsproblem hast, versuche immer, dieses auf deine Mundart zu &#252;bersetzen, weil diese &#160;&#252;bersetzt". Die Mund-Art-Sprache beginnt m&#246;glicheweise bereits im Mutterleib, als &#160;inniger Ausstausch zwischen Mutter und Kind.&#160;Ich erlebe immer wieder den automatischen switsch von Hoch- auf Schweizerdeutsch bzw. von Franz&#246;sisch auf Bassa bei Herzangelegentheiten. Was ist f&#252;r mich meine Mund-Art-Sprache? Als Kamerunerin ist sie die Zuteilung zu meiner Ethnie Bassa in&#160;ihrer Ganzheit. &#160;Wie pr&#228;gt meine Mund-Art-Sprache mein Leben: Ich erinnere mich besonders an eine Situation in der S-Bahn:&#160;Im Rythmus des "maison, boulot, dosdos", stieg ich am sp&#228;teren Abend nach einem Weiterbildungskurs in Winterthur in die S-Bahn Richtung Z&#252;rich mit Tausende von Gedanken ein. Pl&#246;tzlich h&#246;rte ich einen Mann auf Bassa telefonieren! Es war so, als ob jemand mich Mitte in der W&#252;ste, wo ich verloren war, &#160;nach meinem Namen laut gerufen h&#228;tte. Ich setzte mich zu ihm und fing an mit ihm zu sprechen und diskutieren, als ob wir uns seit einer Ewigkeit kannten... Welche Bedeutung bzw. Rolle die Mund-Art-Sprache hat/spielt in unserem Leben als Individuen in einer Gemeinschaft?&#160; Dadurch, dass ich als Bassa auf meine Herkunft (samt Werte und Kultur) sehr stolz bin, weiss ich, woher ich als Mensch stamme. Man sagt: "Gehe in die Welt, entdecke sie, aber vergiss nie, wo dein Dorf ist. W&#228;re mein Leben heute anders, wenn ich Bassa nicht konnte, Welche Sprache w&#252;rde mir helfen, wenn ich gar keine Mund-Art-Sprache h&#228;tte? Kann man sich ein Land ohne Dialekten und Mundarten vorstellen?</p>
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